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Im Rahmen des DSGV-Projektes „Zukunft Interne Revision“ wollte sich die Interne Revision der Sparkasse Bayreuth dieser Thematik stellen und insbesondere die qualitativen Aspekte weiterentwickeln. Ziel war es, im Unternehmensbereich Interne Revision Effizienz- und Qualitätspotenziale sowohl in der Planung als auch in der Durchführung zu heben. Entsprechend der Aufgabenstellung der Sparkasse war Ziel des Projekts „Effiziente und risikoorientierte Revision“ auszuloten, ob in der Sparkasse weitere Handlungsaktivitäten für die zukünftigen Anforderungen vorhanden sind. |
Die Vorgehensweise wurde durch die folgenden Phasen definiert:
Unterstützung der Sparkasse durch die snc Bayern in folgenden Themen:
Die Projektdurchführung erfolgte in den folgenden Schritten:

Zur Erreichung der Ziele wurde in einem ersten Schritt eine Analyse mit folgenden Bestandteilen vorgeschaltet:
Qualitative und quantitative Ausstattung der Internen Revision
Organisation der Internen Revision
Bisherige Vorgehensweise der Internen Revision bei Prüfungen
Prüfungsplanung und Durchführung
Diese Punkte wurden auf folgende Kriterien hin abgestimmt:
Für eine erfolgreiche Projektumsetzung waren Kriterien zu definieren, die dann als Grundlage für die zu beschreitende Vorgehensweise dienten. Für die Vertiefung des risikoorientierten Prüfungsansatzes wurden folgende Punkte im Projekt berücksichtigt:
Im Projekt waren thematisch drei wesentliche Kernpunkte im weiteren Verlauf maßgeblich:
Im Rahmen des Internen Kontrollsystems wurde eine Kontrollmatrix erstellt, die es der Revision ermöglicht, einen Gesamtüberblick über das IKS zu erhalten. Die Systematik der Betrachtung erfolgte in Anlehnung an den „IDW PS 261 Feststellung und Beurteilung von Fehlerrisiken und Reaktionen des Abschlussprüfers auf die beurteilten Fehlerrisiken“ in Banken.

Quelle: IDW PS 261, Regelungsbereiche des internen Kontrollsystems
Darauf aufbauend wurde die Prüfungsplanung hinsichtlich Aufbauprüfung und Funktionsprüfung von der Revisionsabteilung vorgenommen. Ziel dabei ist es, die Risikoorientierung sukzessive weiter zu entwickeln, um Potentiale in der Revision zu heben bzw. dorthin zu lenken, wo es wichtig und erforderlich ist.
Eine Prüfungsplanung muss zwangsläufig auch die Prüfung hinsichtlich der Wirkungsweise der Gesamtbanksteuerung beinhalten. Hierzu wurden im Projekt mittels eines Workshops die wichtigsten Risikoarten der Sparkasse sowie deren Identifikation, Messung und Steuerung und eine mögliche Prüfbarkeit besprochen.
Darstellung der Risiken


Im Workshop wurden Checklisten für die mögliche Prüfung einer Gesamtbanksteuerung weiter entwickelt. Um dem jeweiligen Prüfer die Einordnung des Katalogs zu erleichtern, wurde in Themenbereichen und in eine Risikokategorisierung unterschieden. Somit ist eine effiziente Prüfung dieses so wichtigen Bereichs in der Sparkasse sichergestellt.

Prinzipiendarstellung Checkliste Prüfung Gesamtbanksteuerung
Im Rahmen des Projektes wurde Vorschläge und Handlungsfelder definiert, die entweder unmittelbar oder aber auch unter einer definierten Zeitschiene umzusetzen sind. Für die Sparkasse war die Beratungsunterstützung durch die snc Bayern eine wertvolle Hilfe, um für die Interne Revision die richtigen Schritte für die Zukunft zu machen.