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Die Auszahlung öffentlicher Mittel ist ein zeit- und kostenintensiver Prozess und gilt somit als betriebswirtschaftlich wenig attraktiv. Doch es sind erhebliche Einsparungen möglich. Die Geschäftsbanken haben sich in den vergangenen Jahren aus betriebswirtschaftlichen Gründen immer mehr aus dem Geschäftsfeld „Fördermittel/Öffentliche Mittel“ zurückgezogen. Viele Sparkassen aber verzeichnen deutliche Zuwachsraten in diesem Bereich. Diese Entwicklung wurde in den letzten zwei bis drei Jahren zusätzlich durch die staatliche Förderung des Photovoltaikgeschäftes forciert. |
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Die Vergabe von Förderkrediten ist betriebswirtschaftlich primär deshalb wenig attraktiv, weil der Prozessaufwand bei der Beratung und Mittelausreichung, aber vor allem bei der Nachweisführung der Darlehensverwendung sehr zeit- und damit kostenintensiv ist. Die Herausforderung besteht darin, die entstehenden Beratungs-und Bearbeitungskosten unterhalb der vorgegebenen Fixmargen der Förderinstitute zu halten.
Ergänzend muss darauf hingewiesen werden, dass nicht alle Erleichterungsoptionen bei allen Programmen in Anspruch genommen werden können. Die Details hierzu sind dem Rundschreiben Nr. 13/2010 der KfW vom 22.04.2010 (inkl. Anlagen) zu entnehmen.
Trotz dieser Einschränkung dürfte bei konsequenter Anwendung der Erleichterungsbedingungen ein erhebliches Einsparungspotenzial gegeben sein. |
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Dabei kann auch die Festlegung eines Mindestbetrages für Fördermittel sinnvoll sein (unterhalb dieses Schwellenwertes werden Förderdarlehen nicht mehr angeboten). Über die entstehenden Fixkosten (Bearbeitungskosten, Stückpreismodell der Landesbanken, etc.) ist eine kostendeckende Ausreichung von Förderkrediten aus unserer Erfahrung unter 25 bis 30 T€ in der Regel nicht darstellbar. In verschiedenen Sparkassenberatungen haben wir Mindestgrenzen eingeführt – und das mit Erfolg! In der breiten Masse ernten die Sparkassen dafür bei ihren Kunden Verständnis.
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Andreas Gebhard Karolinenplatz 5 80333 München +49 89 2173 1452 This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. |
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